Asylsuchende bekommen in Österreich die so genannte Grundversorgung. Diese wird dann gewährt, wenn der Asylsuchende mittellos ist. Da Asylsuchende während des Asylverfahrens nur sehr eingeschränkt arbeiten dürfen, ist die Unterstützung durch die Grundversorgung für viele lebensnotwendig. Asylsuchende haben keinen Anspruch auf Mindestsicherung (das ist die frühere Sozialhilfe), Familienbeihilfe oder Kinderbetreuungsgeld.

Die Grundversorgung sichert einen bescheidenen Lebensunterhalt, ist aber deutlich geringer als die Sozialleistungen für Österreicher.


Folgende Leistungen sind in der Grundversorgung enthalten:


Wenn Asylsuchende in organisierten Unterkünften wohnen:

  • € 19,00 pro Person und Tag für Unterbringung und Verpflegung. Dieser Betrag geht direkt an die Unterbringungseinrichtung und wird nicht an die Asylsuchenden ausbezahlt.
    In einigen Unterkünften, so genannten Selbstversorgungsquartieren (so auch im Ennstalerhof), kümmern sich die Asylsuchenden selbst um ihre Verpflegung. Dafür erhalten Erwachsene vom Quartiergeber € 5,50 am Tag (also ca. € 165 im Monat) und Minderjährige € 121 im Monat.
  • Bekleidungsgeld: € 150 im Jahr (€ 12,50 im Monat) in Form von Gutscheinen
  • Schulbedarf: max. € 200 im Jahr (€ 16,67 im Monat), die Abwicklung erfolgt meist direkt über die Schule
  • Freizeitaktivitäten: max. € 10 im Monat pro Monat, keine Auszahlung in Bargeld und nur auf Antrag (z.B. auch für Materalien für Deutschkurse)

aus: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/Mediendateien/Formulare/DokumenteAbt_So/Infoblatt_Leistungen_AsylwerberInnen.pdf